Ausbildung und Sport

Hier stellen wir unser Ausbildungs- und Trainingsangebot vor.
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Welpentraining

Trainer: Sandra, Julia, Sabrina
Trainingszeiten: Samstag von 11:45 - 12:30 Uhr
Anfragen: info@vdhwinterbach.de
Ein gutes Welpentraining legt den wichtigen Grundstein für ein entspanntes und vertrauensvolles Zusammenleben zwischen Hund und Mensch. In unseren Trainingseinheiten steht die Bindungsarbeit zwischen Hund und Besitzer im Mittelpunkt. Durch gemeinsame Übungen, klare Kommunikation und positive Erfahrungen lernt der Welpe, sich an seinem Menschen zu orientieren und Vertrauen aufzubauen.

Ein weiterer zentraler Bestandteil ist die Sozialisierung. Die Welpen haben die Möglichkeit, kontrolliert und altersgerecht Kontakt zu anderen Hunden aufzunehmen. Dabei lernen sie wichtige soziale Signale, angemessenes Spielverhalten und den respektvollen Umgang miteinander. Ebenso wichtig ist die Gewöhnung an Umweltreize wie verschiedene Untergründe, Geräusche, Menschen, Fahrzeuge oder Alltagssituationen, um den Hund sicher und gelassen durchs Leben zu begleiten.

Zusätzlich vermitteln wir die Grundlagen der Hundeausbildung. Dazu gehören erste Signale wie Sitz, Platz, Rückruf und Leinenführigkeit – stets spielerisch, gewaltfrei und dem Entwicklungsstand des Welpen angepasst. Ziel ist es, dem Hund Sicherheit zu geben und dem Besitzer das nötige Wissen an die Hand zu legen, um den Welpen im Alltag souverän zu führen.

Unser Welpentraining schafft damit die Basis für einen sozial verträglichen, ausgeglichenen und lernfreudigen Hund – und für eine starke, vertrauensvolle Mensch-Hund-Beziehung.

Basisausbildung (BH)

Trainer: Petra, Peter, Sandra
Trainingszeiten: Samstag von 13:00 - 15:00 Uhr und Mittwoch von 18:30 - 19:30 Uhr
Anfragen: info@vdhwinterbach.de
Die Basisausbildung baut auf den Welpenkurs auf. Natürlich sind auch Quereinsteiger jeder Zeit herzlich willkommen. Egal welche Hunderasse, Größe oder Alter, es lohnt sich immer mit dem Training anzufangen. Ein Schnuppertraining ist möglich. Das Training findet als Gruppentraining auf dem Hundeplatz statt.
Durch ständige, variantenreiche und dennoch ritualisierte Übungen wird die Zusammengehörigkeit vom Mensch-Hund-Team gefestigt. Auch erkennen die Menschen dadurch, wie ihr Hund am besten Übungen lernen kann, um dies bei neuen Übungen zu berücksichtigen.
Trainiert werden Grundübungen für die Begleithundeprüfung und auch weitere Übungen, welche in anderen Hundesportarten (Turnhierhundesport, Rally Obedience) benötigt werden.
Übungsbeispiele: Fußlaufen, Sitzübung, Platzübung, Stehübung, Ablegen, Abrufen über eine Hürde, …
Ziel der Basisausbildung ist es, dass das Mensch-Hund-Team eine Begleithundeprüfung und/oder einen Team-Test erfolgreich besteht.
Ablauf Begleithundeprüfung: Zuerst wird das theoretische Wissen rund um den Hund abgefragt. Der Test findet in schriftlicher Form (Multiple-Choice) statt. Auf dem Übungsplatz wird dann die Unterordnung geprüft (vorgegebenes Schema). Begonnen wird mit der Leinenführigkeit, dann kommt die Freifolge, die Sitzübung und das Ablegen in Verbindung mit Herankommen. Das Mensch-Hunde-Team ist nicht allein auf dem Platz, ein weiteres Team macht in dieser Zeit die sogenannte Ablage. Der weitere Hund wird frei abgelegt (Platzposition) und der Hundeführer entfernt sich auf einen bestimmten Abstand. Für jede Teilübung erhält das Team eine Bewertung in Form von Punkten. Um die Unterordnung zu bestehen, muss eine Mindestpunktzahl erreicht werden. Anschließend geht es für die Teams weiter mit dem Verkehrsteil. Hier werden die Teams mit verschiedenen Situationen, welche im Straßenverkehr vorkommen können, konfrontiert. Beispielsweise eine Begegnung mit Fahrradfahrern, anderen Hunden, Inline-Skater, Joggern und vielem mehr. Zeigt sich der Hund hier neutral, so gilt der Verkehrsteil als bestanden.
In verschiedenen Hundesportarten, ist die Begleithundeprüfung Voraussetzung für den Start auf Turnieren
Ein kleiner Hinweis von unserer Seite: Da wir leider begrenzte Kapazitäten haben, bieten wir nur gezielt Einzeltraining an. Dieses Training ist für Teams, welche bereits in unseren Gruppen trainieren und am Defizit einer Basisübungen konkret arbeiten möchten.
Alle anderen Probleme (Alltags-/Verhaltensprobleme) überlassen wir privaten Hundetrainern und Hundeschulen. 

Rally-Obedience (RO)

Trainer: Nicole
Trainingszeiten: Samstag von 13:00 - 15:00 Uhr und Mittwoch von 17:30 - 19:30 Uhr
Anfragen: ro@vdhwinterbach.de
Diese, noch relativ junge Sportart kommt ursprünglich aus den USA und wurde Ende der 90er (von Charles Bud Kramer) entwickelt.
Im Rally Obedience geht es um die perfekte Kommunikation miteinander sowie die Zusammenarbeit des Mensch-Hund Team. So wird der Parcours, bestehend aus Übungen und Hindernissen mit speziellen Rally-Obedience-Schilder durchlaufen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist natürlich aber auch Spaß von Mensch und Hund an der ganzen Sache!
Das Team läuft in Fuß-Position den durch Schilder geführten Parcours ab, in welchem es verschiedene Übungen möglichst exakt und schnell ausführt. Am Ende zählt Präzision und Zeit. Während des Parcours soll die ganze Zeit mit dem Hund kommuniziert, gelobt und motiviert werden.
Was sich einfach anhört, kann sich als ganz schön herausfordernd erweisen. Die speziellen Rally Obedience Schilder enthalten die unterschiedlichsten Unterordnungsübungen, wie z.B. das uns allen geläufige Sitz, Platz aber auch Steh, Richtungsänderungen, Bleib- und Abrufübungen oder auch das Vorbeilaufen an mit Spielzeug und Futter gefüllten Schüsseln, sowie Sprünge über Hürden neben dem Hundeführer und auch auf Distanz.
Seit 2022 wird sowohl links geführt als auch teilweise rechts geführt.
Es gibt 4 verschiedene Klassifizierungen von Beginner (Anfänger) über Klasse 1, Klasse 2 bis Klasse 3. Mit steigender Klasse, steigt auch die Schwierigkeit der verschiedenen Übungen und die Anzahl der Übungsschilder pro Station. Ab Klasse 1 z.B. muss der Hund das Kommando „Steh“ beherrschen, ab Klasse 2 über Hürden und ab Klasse 3 sogar Übungen aus der Distanz meistern.
Hundesenioren dürfen in einer eigens angepassten, aber nicht weniger schwierige Klasse, starten.
Die Größe des Hundes spielt nur bezüglich der Sprunghöhe eine Rolle, ansonsten müssen alle Übungen von kleinen wie von großen Hunden gleich absolviert werden.
Bei einem Turnier erstellt ein Richter im Vorfeld einen Parcours für jede Klasse. Dieser wird dann zu Beginn des Turnieres ausgehängt und von den Teilnehmern vor dem Start der jeweiligen Klasse ohne Hund abgelaufen. Der Richter bewertet dann im Durchgang mit Hund, die einzelnen Übungen im Parcours. Das Team startet mit 100 Punkten und jeder Fehler gibt Punktabzug. Bei Punktgleichheit von verschiedenen Teams erhält das schnellere Team den ersten Platz, das zweitschnellste den zweiten Platz usw. Wer allerdings länger als 4 Minuten braucht, um den Parcours abzulaufen, oder auch seinen Hund während der Ausführung einer Übung berührt, ist raus. Gelobt werden darf dagegen immer und Belohnungen sind ebenfalls an bestimmten Stellen erlaubt.
Hunde dürfen ab 15 Monaten starten; und die Begleithundeprüfung ist keine Voraussetzung für die Teilnahme an Turnieren. Kinder und Jugendliche dürfen ebenfalls mit ihrem Hund starten.
Für Hunde bzw. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen gibt es sogar extra Parcoursanpassungen, so dass wirklich fast jeder teilnehmen kann, natürlich nur, sofern der Hund gesund ist. 

Agility

Trainer:
Turniergruppe: Sandra O., Judith
Anfänger: Jana, Julie
Trainingszeiten:
Turniergruppe: Sonntag 9:30 - 13:00 Uhr
Anfänger: Donnerstag 17:00 - 19:00 Uhr
Anfragen: agility@vdhwinterbach.de
Agility ist eine der schnellsten Hundesportarten. Agility entstand ursprünglich als Pausenfüller bei der "Crufts Dog Show“ 1977 in Großbritannien und ist vom Pferdesport inspiriert. Doch schnell wurde aus dem ehemaligen Pausenfüller eine eigene Sportart mit großer Szene. In den 1980er Jahren kam Agility nach Deutschland und viele Hundesportvereine und vor allem auch private Trainer und Gruppen weiteten ihr Angebot dahingehend aus.
Beim Agility geht es darum, dass der Hund einen aus mehreren Hindernissen bestehenden Parcours in einer festgelegten Reihenfolge absolvieren muss und das möglichst fehlerfrei und schnell. Der Hundeführer zeigt ihm dabei mit Körpersprache und Hörzeichen den Weg, darf aber weder Hindernisse noch Hund anfassen. Der Hund darf auch keinerlei Halsband oder Geschirr tragen.
Der Parcours besteht aus verschiedenen Hindernissen. Es gibt Sprünge und Tunnel, den Reifen, die Mauer, den Weitsprung und den Slalom sowie die Kontaktzonenhindernisse Steg, A-Wand und Wippe. Diese können beliebig kombiniert und gestellt werden, was bedeutet kein Parcours ist wie der andere. Die Reihenfolge in der die Hindernisse zu absolvieren sind wird durch Schilder mit Nummern gekennzeichnet. Der Hund muss das jeweilige Hindernis immer von der Seite nehmen auf der die Nummer steht. In Turnierläufen unterscheidet man immer zwischen dem A-Lauf, der alle Geräte beinhaltet und dem Jumping, in dem keine Kontaktzonengeräte stehen. Wenn man morgens auf ein Turnier kommt ist es immer sehr spannend, denn keinem ist der Parcours bekannt. Der Leistungsrichterichter baut ihn auf und dann haben die Starterinnen und Starter einige Minuten Zeit sich die Reihenfolge einzuprägen und die besten Laufwege und Führtechniken auszuklügeln.
Es gibt zum aktuellen Stand vier Größenklassen:
• Hunde unter 35 cm Schulterhöhe fallen in die Größenklasse small und müssen bei den Sprunghindernissen eine Höhe von 30 cm überwinden.
• Hunde zwischen 35 und 45 cm fallen in die Größenklasse medium und müssen 40 cm springen.
• Hunde zwischen 45 und 48 cm fallen in die Größenklasse intermediate und müssen 50 cm überwinden.
• Hunde über 48 cm gehören zur Größenklasse large und müssen 60 cm springen.
Es wird außerdem in vier Leistungsklassen unterschieden. Die niedrigste ist das A0 und dann folgen A1, A2 und A3. Jedes Team beginnt in der A0 und mit bestimmten Ergebnissen auf Turnieren steigt man dann in die nächsthöhere Leistungsklasse auf.
Beim Durchlaufen des Parcours kommt es darauf an möglichst ohne Fehler oder Verweigerung und so schnell wie möglich ins Ziel zu kommen.  

Turnierhundesport (THS)

Trainer: Petra
Trainingszeiten: Montag 18:00 - 20:00 Uhr
Anfragen: info@vdhwinterbach.de
Der Turnierhundesport (THS) ist eine vielseitige Hundesportart, die „Leichtathletik mit dem Hund“ genannt wird, da sie Hund und Mensch gemeinsam fordert und Spaß mit sportlicher Bewegung verbindet, mit Disziplinen wie dem Vierkampf (Gehorsam, Slalom, Hürdenlauf, Hindernislauf), dem Geländelauf (1000m, 2000m, 5000m) sowie Team-Staffeln wie dem CSC (Combinations-Speed-Cup) und dem schnellen Shorty, die alle auf Auslastung und gemeinsame Fitness abzielen und für Anfänger bis Profis geeignet sind.

Hauptbestandteile und Disziplinen:
Vierkampf (VK): Die Königsdisziplin, bestehend aus vier Teilen, die Harmonie und sportliche Fähigkeiten zeigen.
Gehorsam (Unterordnung): Harmonie und Präzision in Übungen.
Hürdenlauf: 6 Hürden auf 80m.
Slalomlauf: 7 Tore zweimal durchlaufen.
Hindernislauf: 8 Hindernisse auf 75m (z.B. Hürde, Slalom, Steg, Wippe, A-Lauf).
Geländelauf (GL): Laufstrecken durch die Natur (1000m, 2000m, 5000m), bei dem der Hund angeleint ist, oft auch als Canicross.
Combinations-Speed-Cup (CSC): Ein schneller Staffel-Lauf, bei dem drei Teams nacheinander Hindernisparcours bewältigen müssen.
Shorty: Ein schneller Durchlauf von Hindernisparcours auf parallelen Bahnen, ideal für den Einstieg.
K.O.-Cup (KO-Cup): Ein Ausscheidungsrennen auf zwei parallelen Bahnen. 

Gebrauchshunde (IGP)

Trainer: Sammy
Trainingszeiten: Dienstag ab 18:00 Uhr, Freitag ab 17:00 UHr
Anfragen: info@vdhwinterbach.de
Einen Hund im Gebrauchshundesport auszubilden, bedeutet die Ausbildung des Hundes nach der Internationalen Prüfungsordnung für Gebrauchshundeprüfungen der FCI (IGP).
Der Gebrauchshundesport setzt sich aus den drei Sparten Fährte, Unterordnung und Schutzdienst zusammen.
In der Fährte lernt der Hund eine durch den Menschen verursachte Bodenverletzung zu verfolgen und fallengelassene Gegenstände anzuzeigen. Je nach Prüfungsstufe unterscheidet sich die Länge, die Anzahl der Winkel und die Anzahl der Gegenstände, die verwiesen werden müssen.
Es ist auch möglich sich auf die Fährtenarbeit zu spezialisieren. Hier gibt es zwei anspruchsvolle Prüfungsstufen FH1 und FH2.

In der Unterordnung wird die Zusammenarbeit Mensch/Hund großgeschrieben. Das Team Hundeführer/Hund muss je nach Prüfungsstufe unterschiedliche Übungen meistern.
Beginnend mit der Freifolge (Fußlaufen) folgen Übungen wie Sitz, Platz, Steh, Apportieren, Voraussenden des Hundes und Ablegen des Hundes.

Der Schutzdienst geht ganz ursprünglich auf die Fähigkeiten eines Polizeihundes zurück. Natürlich ist dies heutzutage im Sport keinesfalls mehr zu vergleichen mit echter Polizeihundearbeit. Das Interesse des Hundes gilt ausschließlich dem sogenannten Schutz- oder Hetzarm: einer dicken, gepolsterten Attrappe, die der Helfer um den Arm trägt. Es geht einzig darum, den Schutzarm zu erobern. Die Arbeit im Schutzdienst ist letztlich ein ritualisierter Kampf zwischen Hund und Schutzdiensthelfer.
Auch in dieser Sparte muss das Team je nach Prüfungsstufe unterschiedliche Übungen absolvieren. Ziel ist, dass der Hund auch im Beutetrieb von seinem Menschen angesprochen werden kann und z.B. die „Beute“ auch unter Anspannung „aus“ lässt.
In jeder der drei Sparten kann die maximale Punktzahl 100 erreicht werden (alle Übungen je Prüfungsstufe ergeben in Summe 100 Punkte). Ein Leistungsrichter bewertet jede Übung einzeln und vergibt dafür leistungsabhängige Punkte.

Die Prüfungsstufen IGP 1, IGP 2 und IGP 3 sind aufeinander aufbauend.
Bevor eine IGP-Prüfung abgelegt werden kann, müssen Hund und Hundeführer die Begleithundeprüfung bestanden haben.

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